Mehr als 850 Jahre gibt es das Nikolausdorf. Auf diesen Seiten soll nach und nach ein lebendiges multimediales Zeitdokument der Geschichte des Nikolausdorfes entstehen. Kommen Sie mit Diestedde.net auf eine Zeitreise durch das Dorf Diestedde.
Max Schmeling verbrachte auch in Diestedde viele gesellige Stunden
Am 2. Februar 2005 starb mit Box-Legende Max Schmeling ein einzigartiger Sportler, der nach seinem Sieg gegen den favorisierten Amerikaner Joe Lois durch K.O. im Schwergewichtsboxen 1936 weltberühmt wurde. Was viele nicht wussten: Während der Besatzungszeit war Schmeling auch oft in Westfalen unterwegs. Dass Schmeling auch in Diestedde ein gern gesehener Gast war, daran erinnerte sich die Diestedderin Maria Grahn. 1946 war Schmeling in der Gaststätte Steinhoff auf Stippvisite. „Max Schmeling hatte einen ganz tollen Charakter“, erinnert sich Grahn an ihre erste Begegnung mit dem prominenten Sportler, der am Jahresende 1946 noch einige Male in Diestedde Station machte, um dort gesellige Stunden zu verbringen.Mit einem Schmunzeln verriet Maria Grahn dann aber auch, dass Schmeling ein sehr sparsamer Mensch war, der es verstand zu handeln und zudem ein sehr leidenschaftlicher Skatspieler war. Ein Wiedersehen nach 1946 zwischen Schmeling und Maria Grahn hat es übrigens nicht gegeben, dennoch erinnert sich die Diestedder Zeitzeugin sehr gerne an die Begegnung mit dem Jahrhundertsportler zurück: “Er war ein bodenständiger Mensch, der seiner Annie [Ondra] immer treu war.“
Das Bild zeigt Maria Grahn mit dem Artikel aus der „Glocke“, auf der sie sich (2. von rechts) neben Max Schmeling (links), Anton Edelbrock (3. von links), dem Schauspieler Willy Fritsch, Paul „Nuckel“ Niehüser (rechts) und zwei unbekannten Damen für einen Schnappschuss vor der Gaststätte Steinhoff aufgestellt hat.




