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Naturpark Hangkamp

Naturpark und Bauerngarten

Ca. 10.000 qm - Gestaltung nach den neusten ökologischen Erkenntnissen - Erstellung in Eigenleistung in über 1500 Stunden durch über 100 Diestedder Bürgerinnen und Bürger.

Am 08.06.1990 erhält der Heimatverein Diestedde von Bürgermeister Herbert Gövert den Umweltpreis der Gemeinde Wadersloh für die Anlage des Naturparks "Hangkamp".

Bienenhaus am Naturpark Hangkamp

Am Rand des 1989 unter der Regie des Heimat­vereins angelegten Naturparks "Hangkamp" steht das Bienenhaus,ein Flurdenkmal,entstanden aus der "72-Stunden-Aktion" der Katholischen Land­jugendbewegung (KLJB).

Im Rahmen des 9.Diözesantages der KLJB im Bis­tum Münster (23.4.1998) war diese 72-Stunden-Aktion als Wettbewerb unter dem Leitwort: "KLJB gestaltet das Land - neue Chancen durch unsere Hand"ausgeschrieben worden.25 Ortsgrup­pen,darunter auch die Diestedder,hatten sich mit Vorschlägen angemeldet.

Am Donnerstag, dem 30.März 1995 gaben der Prä­ses Pfarrer Johannes Klein und der "Pate" Tho­mas Marcher die Aufgabe bekannt: Ein früher als Bienenhaus genutzter alter Fachwerkbau von Josef Preiß in einer Bauerschaft zwischen Lan­genberg und Stromberg war abzutragen und auf dem Gelände des Naturparks "Hangkamp" wieder aufzubauen.Die Zeit lief von der Bekanntgabe am 30.März 18.00 Uhr bis 2.April 18.00 Uhr. Unter Mithilfe von Fachleuten und freiwilligen Helfern wurde die Aktion eine halbe Stunde vor der Schlußzeit erfolgreich beendet und die Diestedder KLJB-Ortsgruppe konnte die Urkunde aus der Hand des Paten in Empfang nehmen.Schon ein paar Tage später hatte der Wadersloher Im­ker Heinrich Schnittker mehrere Bienenvölker eingestellt.Am 10.Juni 1995 wurde der erste Honig im Backhaus geschleudert und konnte ge­kostet werden.An einem Schaukasten in der Nähe des Bienenhauses kann ein Bienenvolk hinter Glasscheiben bei seiner Arbeit beobachtet wer­den. (Text: Bruno Stolzenberg/ Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Paula Stolzenberg)

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