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(Pressemitteilung des Heimatvereins, April 2007)Was in kleinem Kreis geplant und diskutiert wurde, fand in der großen Runde breite Zustimmung. Diestedde braucht frischen Schwung durch ehrenamtliche Tätigkeiten für die Allgemeinheit. Und so war man sich schnell einig: Eine neue Gruppe aus rüstigen Rentnern und weiteren Freiwilligen startet unter dem Namen „Die Aktiv“ und entscheidet selbst über die Verwirklichung von Anliegen, die von jedermann vorgeschlagen werden können. Vorbild und Ideengeber zugleich war der jährliche Aufruf von Pfarrer Johannes Klein zur Verschönerung des Friedhofes vor den Gedenktagen im November. Freiwillige Helfer kamen, erledigen die notwendigen Arbeiten, freuen sich über das schöne Ergebnis und finden Spaß an der Arbeit und dem gemeinsamen Erfolg.Sicher sind ihnen als kleiner Lohn ein deftiges Frühstück - vorbereitet durch Ehrenamtliche wie sie - und die Anerkennung der gesamten Pfarrgemeinde für ihre Leistung. „Es gab noch nie eine Generation von Rentnern, die mit fundiertem Wissen sowie großen fachlichen Fähigkeiten so fit und agil den Ruhestand erreicht, gleichzeitig aber nicht reif für das „Altenteil“ ist“, zitierte Werner Eckey aus einer Rede des Bundespräsidenten. Er fragte ergänzend: „Wäre es nicht reizvoll, als Gruppe eine Aufgabe zu haben, für die sich ein überschaubarer Einsatz lohnt?“ Zustimmend beschlossen die 20 Versammlungsteilnehmer, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich selbst verwaltet und von Mal zu Mal entscheidet, ob und was sie in Diestedde in Angriff nimmt. Das Kind muss einen Namen haben, so der nächste Gedanke und schnell war man sich einig. „Die Aktiv“ nennt sich der Kreis von jungen Alten, soll heißen: „Für Diestedde aktiv“. In lebhafter Diskussion ergaben sich zahlreiche Projektvorschläge, derer man sich annehmen könne. Man einigte sich darauf, alle eingehenden Ideen gemeinsam zu prüfen. Erhält der Vorschlag eines Vereines die Zustimmung,übernimmt ein Gruppenmitglied die Federführung der Aktion und organisiert die Erledigung. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass Materialbeschaffungen und die Überwindung bürokratische Hürden vorher erledigt werden. Zur Überraschung aller stellte sich heraus, dass ein erstes ehrgeiziges Projekt die Wiederherstellung des Wasserrades am alten Mühlenhaus sein kann. Die Projektleitung übernähme mit Helmut Bücker ein erfahrener Ingenieur, der aber die aufkommende Begeisterung sofort bremste, indem er darauf hinwies: „Zum Gelingen dieses Planes ist es Voraussetzung, dass ein Zuschussantrag genehmigt wird, der gerade erst eingereicht worden ist.“
-Pflege der Wanderwege
-Sichstachse zum Schloss Crassenstein
-Baumschnitt im Naturpark Hangkamp
-Pflege des geologischen Lehrgartens





